Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten
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Zurück zur "Javascript-Version"Stadt Meissen
Meissen - die über tausend Jahre alte Stadt an der Elbe, gegründet von König Heinrich I. um das Jahr 929 ist die Wiege der sächsischen Kultur.
Mit der Albrechtsburg und dem Dom, als architektonische Höhepunkte, zieht die Hauptstadt der ehemaligen Mark Meissen jedes Jahr tausende begeisterter Besucher an.
Die Altstadt mit ihrem Marktplatz und dem Rathaus im Renaissancestil ist beliebtes Ausflugsziel und auch zum einfach nur Bummeln gehen zu empfehlen.
In Meissen wurde das erste europäische weiße Porzellan hergestellt, daran erinnert noch immer die Porzellanmanufaktur
Bildquellen:meissen.stadtlog.com http://www.microby.de
Das Glockenspiel der Meissner Frauenkirche
Im Turm der Meißner Frauenkirche befindet sich noch heute das erste stimmbare Glockenspiel der Welt.
Aufgehängt wurde es anlässlich der 1000-Jahrfeier von Meißen im Jahre 1929.
Zu sehen und zu Hören sind die 37 Porzellanglocken täglich zu folgenden Zeiten:
- 06.30 Uhr - "Wachet auf, ruft und die Stimme"
- 08.30 Uhr - "Großer Gott, wir loben Dich"
- 11.30 Uhr - "Die Himmel rühmen des ewigen Ehr"
- 14.30 Uhr - "Wir treten zum Beten"
- 17.30 Uhr - "Eine feste Burg ist unser Gott"
- 20.30 Uhr - "Lobet den Herrn"
Die Meissner Fummel...
...ist ein besonderes Feingebäck aus Meißen.
Sie besteht aus einfachen Teigschalen und ist luftgefüllt. Nicht der Geschmack sondern ihre Geschichte zeichnet die Meißner Fummel aus...
...Die Post aus Meißen kam zur Zeit des Kurfürsten von Sachsen recht oft lädiert in Dresden an. Warum dies so war, war zu diesem Zeitpunkt noch unklar, aber man vermutete, dass der Postreiter allzu reichlich dem Meißner Wein zusprach, wenn er nach Meißen geritten war, und so auf dem Rückritt nach Dresden im Rausch vom Pferde fiel oder sonst mit der Posttasche so unachtsam umging, dass die Post beschädigt wurde. Da man ihm dieses Fehlverhalten aber nicht nachweisen konnte, beauftragte der Kurfürst von Sachsen die Meißner Bäcker, ein Gebäck zu erfinden, das so fragil sein sollte, dass es bei geringsten Erschütterungen zerbreche. Dies sollte der Reiter in Meißen unversehrt in Empfang nehmen. Wenn er es ebenso heil in Dresden anbrächte, so wurde dem Reiter angekündigt, wäre er über jeden Verdacht erhaben. Das war natürlich nicht der Fall, die Meißner Bäcker konnten mit ihrem Gebäck den Postillon überführen.
Bildquelle:unterwegs-allein.blogspot.com
Schloss Schleinitz
Das Schloss Schleinitz ist gut mit dem Rad oder Auto (13km) zu erreichen, zudem bietet es eine Rastmöglichkeit im schönen Restaurant.
Neben einer Landwirtschaftsaustellung, die Technik aus dem vergangenen Jahrhundert zeigt, können auch andere "Zeitzeugen" im Museum besichtigt werden. Ausserdem besteht die Möglichkeit, in der Schlosskapelle
zu heiraten.
Bildquelle:http://www.weller-panitz.privat.t-online.de
Schloss Scharfenberg
Das Schloss Scharfenberg, das sich mit Blick auf Coswig über das Elbtal erhebt, war mit seinem romantischen Ambiente ein Ort der Inspiration namenhafter Künstler. Es wurde im 19. Jahrhundert ein Zentrum der Romantik und Schaffensort des sogenannten "Scharfenberger Kreises" (Mitglieder u.a. Novalis, E.T.A. Hoffmann). Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetpräsenz des Schlosses Scharfenberg.
Bilderquellen: www.schloss-scharfenberg.de
Schloss Nossen
Dieses wunderschöne Renaissance-Schloss ist in jedem Fall einen Besuch wert. Seine erste Erwähnung findet das Schloss Nossen, welches sich über das Muldental erhebt, im Jahr 1185.
Damals war Ritter Nuzzin der Besitzer der Burg. 1315 wird das Schloss ans Klosteraltzella verkauft. Weitere Informationen über die Historie des Schloss finden Sie hier:
www.schloss-nossen.de
Die aktuellen Veranstaltungen auf dem Schloss Nossen können Sie ebenfalls der Internetpräsenz entnehmen.
© Copyright Bilder: Marwin Kretschmer
Klosterpark Altzella
Das Zisterzienser-Kloster Altzella wurde 1162 als erstes Kloster in dieser Region gegründet. Von Otto dem Reichen wurde es als markgräfliche Grablege der Wettiner gestiftet. Es entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Klöster Mitteldeutschlands. Mit der Reformation kam es zur Auflösung des Klosters, die Klostergebäude wurden als Steinbrüche benutzt. Die Klosterruinen bilden heute den romantischen Klosterpark Altzella.
© Copyright Bilder: Nils Dietrich